Vitamin C
VitamineNährstoff: Vitamin C
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin mit starker antioxidativer Wirkung und wichtiger Funktion im Immunsystem.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann und daher regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muss. Es ist unter anderem an der Bildung von Kollagen beteiligt und schützt Zellen vor oxidativem Stress. Die empfohlene Tageszufuhr liegt für erwachsene Männer bei 110 mg und für erwachsene Frauen bei 95 mg. Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, können durch langes Kochen erhebliche Verluste entstehen.
Vitamin C
Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin mit starker antioxidativer Wirkung. Der menschliche Körper kann Vitamin C nicht selbst herstellen, daher muss es regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden.
Funktion im Körper
Vitamin C erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen:
- Antioxidative Wirkung: Es schützt Zellen vor oxidativem Stress durch freie Radikale.
- Kollagensynthese: Vitamin C ist essentiell für die Bildung von Kollagen, einem Strukturprotein für Haut, Knochen, Knorpel und Blutgefäße.
- Immunsystem: Es unterstützt die Funktion von Immunzellen und fördert die Abwehr von Infektionen.
- Eisenaufnahme: Vitamin C verbessert die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln.
- Neurotransmitter-Synthese: Es ist an der Bildung von Noradrenalin und Serotonin beteiligt.
- Wundheilung: Vitamin C beschleunigt die Heilung von Wunden und Verletzungen.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die empfohlenen Zufuhrmengen sind für die meisten Altersgruppen ähnlich:
- Erwachsene (18+ Jahre): 110 mg/Tag (Männer), 95 mg/Tag (Frauen)
- Jugendliche (11–17 Jahre): 70–100 mg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 45–70 mg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 20 mg/Tag
- Schwangerschaft: 105 mg/Tag
- Stillzeit: 155 mg/Tag
- Raucher: Erhöhter Bedarf (ca. 40 mg/Tag mehr)
Lebensmittelquellen
Vitamin C kommt fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor:
- Obst: Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Grapefruit), Kiwi, Erdbeeren, Papaya, Mango
- Gemüse: Paprika (insbesondere rote), Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Blumenkohl
- Kartoffeln: In moderaten Mengen, aber aufgrund des hohen Verzehrs relevant
- Tomatensaft und Tomatenmark
- Frische Kräuter: Petersilie, Koriander
Hinweis: Vitamin C ist hitzeempfindlich. Durch langes Kochen können erhebliche Verluste entstehen. Dämpfen oder Rohverzehr ist zu bevorzugen.
Mangel und Überschuss
Vitamin-C-Mangel
Ein schwerer Vitamin-C-Mangel führt zu Skorbut, einer heute seltenen Erkrankung. Leichte Mangelzustände zeigen sich durch:
- Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- Zahnfleischbluten und Zahnlockerung
- Schlechte Wundheilung
- Gelenkschmerzen
- Erhöhte Infektanfälligkeit
- Trockene, raue Haut
Risikogruppen: Raucher, Menschen mit einseitiger Ernährung (z.B. ältere Menschen), chronisch Kranke.
Vitamin-C-Überschuss
Vitamin C ist wasserlöslich und wird bei Überschuss über die Nieren ausgeschieden. Dennoch können hohe Dosen (>1000 mg/Tag) zu:
- Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Übelkeit)
- Nierensteinen (bei Veranlagung)
- Eisenüberladung (bei Hämochromatose)
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Männer (18+ Jahre) | 110 mg/Tag |
| Frauen (18+ Jahre) | 95 mg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 70–100 mg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 45–70 mg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 20 mg/Tag |
| Schwangerschaft | 105 mg/Tag |
| Stillzeit | 155 mg/Tag |