Jod

Mineralstoffe

Nährstoff: Jod

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das für die Produktion der Schilddrüsenhormone und damit für den gesamten Stoffwechsel unverzichtbar ist.

Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.

Das Wichtigste in Kürze

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das ausschließlich für die Produktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin benötigt wird. Diese Hormone regulieren den gesamten Stoffwechsel, steuern den Grundumsatz und sind für das normale Wachstum sowie die Gehirnentwicklung bei Kindern wichtig. Für Erwachsene beträgt die empfohlene Tageszufuhr 150 µg, während Schwangere und Stillende 200 µg pro Tag aufnehmen. Gute Quellen sind Meeresfisch, Algen, Milchprodukte und jodiertes Speisesalz, wobei die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge bei 600 µg pro Tag liegt.

Jod

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das ausschließlich für die Produktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) benötigt wird. Diese Hormone regulieren den gesamten Stoffwechsel.

Funktion im Körper

Funktion im Körper

Jod erfüllt eine zentrale Funktion:

  • Schilddrüsenhormonproduktion: Jod ist der essentielle Bestandteil der Schilddrüsenhormone T3 und T4.
  • Stoffwechselregulation: Schilddrüsenhormone steuern den Grundumsatz, die Körpertemperatur und den Energieverbrauch.
  • Wachstum und Entwicklung: Sie sind essentiell für das normale Wachstum und die Gehirnentwicklung bei Kindern.
  • Herz-Kreislauf-Funktion: Schilddrüsenhormone beeinflussen Herzfrequenz und Blutdruck.
  • Nervensystem: Sie sind wichtig für die kognitive Funktion und die Nervenleitung.

Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)

Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)

Die empfohlenen Zufuhrmengen variieren nach Alter und Lebensphase:

  • Erwachsene (18+ Jahre): 150 µg/Tag
  • Jugendliche (11–17 Jahre): 150 µg/Tag
  • Kinder (4–10 Jahre): 120 µg/Tag
  • Kleinkinder (1–3 Jahre): 90 µg/Tag
  • Schwangerschaft: 200 µg/Tag
  • Stillzeit: 200 µg/Tag

Lebensmittelquellen

Lebensmittelquellen

Gute Jodquellen sind:

  • Meeresfisch und Meeresfrüchte: Kabeljau, Schellfisch, Seelachs, Muscheln
  • Algen: Seetang, Nori, Kombu (sehr hoher Gehalt, aber variabel)
  • Milchprodukte: Milch, Joghurt, Käse
  • Jodiertes Speisesalz: In Deutschland ist Speisesalz meist mit Jod angereichert
  • Eier: Insbesondere das Eigelb

Mangel und Überschuss

Mangel und Überschuss

Jodmangel

Jodmangel ist weltweit eine der häufigsten vermeidbaren Ursachen für geistige Behinderung. Symptome sind:

  • Schilddrüsenvergrößerung (Kropf/Struma)
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Kälteempfindlichkeit
  • Trockene Haut und Haarausfall
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Bei Schwangeren: Fehlgeburten und Entwicklungsstörungen beim Fötus

In Deutschland ist Jodmangel durch jodiertes Speisesalz weitgehend zurückgedrängt, aber leichte Defizite sind noch verbreitet.

Jodüberschuss

Eine übermäßige Jodzufuhr kann zu:

  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Jod-induzierter Schilddrüsenentzündung
  • Schilddrüsenautonomie

Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge liegt bei 600 µg/Tag.

⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.

Altersgruppe / LebensphaseEmpfohlene Zufuhr
Erwachsene (18+ Jahre)150 µg/Tag
Jugendliche (11–17 Jahre)150 µg/Tag
Kinder (4–10 Jahre)120 µg/Tag
Kleinkinder (1–3 Jahre)90 µg/Tag
Schwangerschaft200 µg/Tag
Stillzeit200 µg/Tag

Meeresfisch und Meeresfrüchte

KabeljauSchellfischSeelachsMuscheln

Algen

SeetangNoriKombu

Milchprodukte

MilchJoghurtKäse

Jodiertes Speisesalz

Jodiertes Kochsalz

Eier

Eier (insbesondere Eigelb)

Quellen

  1. [1]https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/2459
  2. [2]https://ods.od.nih.gov/factsheets/Iodine-HealthProfessional/
  3. [3]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK56058/