Zink
MineralstoffeNährstoff: Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für das Immunsystem, die Wundheilung, den Zellstoffwechsel und das Wachstum unverzichtbar ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Zink ist ein essentielles Spurenelement, das nach Eisen das zweithäufigste im Körper ist und unter anderem für die Funktion des Immunsystems sowie die Wundheilung benötigt wird. Die empfohlene tägliche Zufuhr beträgt für erwachsene Männer 11 mg und für erwachsene Frauen 8 mg. Gute Quellen sind Fleisch, Meeresfrüchte wie Austern, Nüsse, Hülsenfrüchte und Milchprodukte. Ein Mangel kann zu verminderter Immunfunktion und verzögerter Wundheilung führen, während eine übermäßige Zufuhr von mehr als 25 mg pro Tag zu Übelkeit und einem Kupfermangel führen kann.
Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für zahlreiche biologische Prozesse unverzichtbar ist. Es ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im Körper.
Funktion im Körper
Zink erfüllt mehrere lebenswichtige Funktionen:
- Immunsystem: Zink ist essentiell für die Entwicklung und Funktion von Immunzellen und die Abwehr von Infektionen.
- Wundheilung: Es fördert die Zellteilung und Geweberegeneration und beschleunigt die Heilung von Wunden.
- Zellwachstum und -teilung: Zink wird für die DNA-Synthese und Zellteilung benötigt.
- Geschmacks- und Geruchssinn: Zink ist wichtig für die Funktion der Geschmacks- und Geruchsrezeptoren.
- Haut- und Haargesundheit: Es unterstützt die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln.
- Antioxidativer Schutz: Zink ist Bestandteil des antioxidativen Enzyms Superoxiddismutase.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die empfohlenen Zufuhrmengen variieren nach Alter und Geschlecht:
- Erwachsene Männer (18+ Jahre): 11 mg/Tag
- Erwachsene Frauen (18+ Jahre): 8 mg/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 9–11 mg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 6–8 mg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 4 mg/Tag
- Schwangerschaft: 10 mg/Tag
- Stillzeit: 12 mg/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Zinkquellen sind:
- Fleisch und Geflügel: Rindfleisch, Lamm, Huhn, Schwein
- Meeresfrüchte: Austern (sehr hoher Gehalt), Krabben, Muscheln
- Nüsse und Samen: Kürbiskerne, Cashews, Mandeln
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Bohnen
- Milchprodukte: Käse, Milch, Joghurt
- Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot
Mangel und Überschuss
Zinkmangel
Ein Zinkmangel kann folgende Symptome verursachen:
- Verminderte Immunfunktion und erhöhte Infektanfälligkeit
- Verzögerte Wundheilung
- Haarausfall und brüchige Nägel
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Geschmacks- und Geruchsstörungen
- Wachstumsverzögerung bei Kindern
- Hautausschläge und Akne
Risikogruppen sind Vegetarier und Veganer (pflanzliches Zink wird schlechter aufgenommen), ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen.
Zinküberschuss
Eine übermäßige Zinkzufuhr durch Supplemente kann zu:
- Übelkeit und Erbrechen
- Magenschmerzen und Durchfall
- Kupfermangel (Zink konkurriert mit Kupfer um die Aufnahme)
- Verminderte Immunfunktion bei sehr hohen Dosen
Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge liegt bei 25 mg/Tag (inklusive Nahrung und Supplemente).
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene Männer (18+ Jahre) | 11 mg/Tag |
| Erwachsene Frauen (18+ Jahre) | 8 mg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 9–11 mg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 6–8 mg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 4 mg/Tag |
| Schwangerschaft | 10 mg/Tag |
| Stillzeit | 12 mg/Tag |