Vitamin K (Phyllochinon)
VitamineNährstoff: Vitamin K
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das für die Blutgerinnung, den Knochenstoffwechsel und die Gefäßgesundheit unverzichtbar ist. Die EFSA empfiehlt eine Zufuhr von 70 µg pro Tag.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel essentiell ist. Die EFSA hat für erwachsene Personen ab 18 Jahren einen ausreichenden Zufuhrwert von 70 µg pro Tag festgelegt. Gute Quellen sind Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat sowie pflanzliche Öle. Ein Mangel ist bei gesunden Erwachsenen selten, kann jedoch bei Neugeborenen oder bei der Langzeiteinnahme von Antibiotika auftreten.
Vitamin K (Phyllochinon)
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das in zwei Hauptformen vorkommt: Phyllochinon (Vitamin K₁) aus pflanzlichen Quellen und Menachinon (Vitamin K₂) aus bakterieller Synthese. Vitamin K ist essentiell für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel.
Funktion im Körper
Vitamin K erfüllt mehrere wichtige Funktionen:
- Blutgerinnung: Vitamin K ist Cofaktor für die Gamma-Glutamyl-Carboxylase, die Gerinnungsfaktoren (II, VII, IX, X) und Gerinnungsinhibitoren (Protein C, Protein S) aktiviert.
- Knochenstoffwechsel: Vitamin K aktiviert Osteocalcin, ein Protein, das Calcium in die Knochenmatrix einlagert.
- Gefäßgesundheit: Vitamin K aktiviert das Matrix-Gla-Protein (MGP), das Calciumablagerungen in den Blutgefäßen verhindert.
- Zellwachstum: Vitamin K ist an der Regulation des Zellwachstums und der Apoptose beteiligt.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert (Adequate Intake, AI) für Vitamin K festgelegt:
- Erwachsene (18+ Jahre): 70 µg/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 50–65 µg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 30–45 µg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 12–20 µg/Tag
- Schwangerschaft & Stillzeit: 70 µg/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Vitamin-K-Quellen sind:
- Blattgemüse: Grünkohl (sehr hoher Gehalt), Spinat, Mangold, Rucola, Feldsalat, Römischer Salat
- Pflanzliche Öle: Sojaöl, Rapsöl, Olivenöl, Baumwollsamenöl
- Brokkoli und Rosenkohl: Brokkoli, Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl
- Eier: Eigelb, Hühnereier
- Käse: Hartkäse, Weichkäse, Camembert (Vitamin K₂)
Mangel und Überschuss
Vitamin-K-Mangel
Ein Vitamin-K-Mangel ist bei gesunden Erwachsenen selten, kann aber bei folgenden Umständen auftreten:
- Neugeborene (ungenügende Vitamin-K-Versorgung über die Plazenta, sterile Darmflora)
- Langzeiteinnahme von Antibiotika (Zerstörung der Vitamin-K-produzierenden Darmbakterien)
- Fettmalabsorption (Morbus Crohn, Zöliakie, Mukoviszidose)
- Lebererkrankungen
- Symptome: Erhöhte Blutungsneigung (Hämatome, Nasenbluten, verlängerte Blutungszeit), verminderte Knochendichte
Vitamin-K-Überschuss
Vitamin K gilt als sehr sicher. Eine übermäßige Zufuhr über Nahrung ist nicht toxisch. Ein UL ist nicht festgelegt. Allerdings:
- Vitamin-K-Antagonisten (Gerinnungshemmer wie Marcumar/Warfarin) wirken gegen Vitamin K. Patienten unter Gerinnungshemmern sollten ihre Vitamin-K-Zufuhr konstant halten.
- Synthetisches Vitamin K (Menadion, K₃) kann in hohen Dosen toxisch sein, wird aber nicht mehr in Supplementen verwendet.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 70 µg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 50–65 µg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 30–45 µg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 12–20 µg/Tag |
| Schwangerschaft & Stillzeit | 70 µg/Tag |