Selen
MineralstoffeNährstoff: Selen
Selen ist ein essentielles Spurenelement mit starker antioxidativer Wirkung, das für die Schilddrüsenfunktion, das Immunsystem und die Fruchtbarkeit wichtig ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Selen ist ein essentielles Spurenelement, das als Bestandteil von Selenoproteinen unter anderem die Schilddrüsenfunktion unterstützt und die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Die empfohlene Tageszufuhr für Erwachsene beträgt 70 µg, während die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge bei 300 µg liegt. Gute Nahrungsquellen sind unter anderem Paranüsse, bei denen bereits ein bis zwei Stück den Tagesbedarf decken können, sowie Fisch und Eier. Ein chronisch übermäßiger Konsum kann zu Symptomen wie Haarausfall und Nervenschäden führen, während ein Mangel insbesondere bei Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder HIV auftritt.
Selen
Selen ist ein essentielles Spurenelement, das als Bestandteil von Selenoproteinen wichtige Funktionen im Körper erfüllt. Es ist ein starkes Antioxidans und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
Funktion im Körper
Selen erfüllt mehrere lebenswichtige Funktionen:
- Antioxidativer Schutz: Als Bestandteil der Glutathionperoxidase schützt Selen die Zellen vor oxidativem Stress.
- Schilddrüsenfunktion: Selen ist essentiell für die Aktivierung und den Abbau von Schilddrüsenhormonen.
- Immunsystem: Es unterstützt die Immunabwehr und hat antivirale Wirkung.
- Fruchtbarkeit: Selen ist wichtig für die Spermienproduktion und die männliche Fruchtbarkeit.
- Entzündungshemmung: Selenoproteine modulieren Entzündungsreaktionen.
- Zellgesundheit: Es schützt die DNA vor oxidativen Schäden und kann vor Krebs schützen.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die empfohlenen Zufuhrmengen variieren nach Alter:
- Erwachsene (18+ Jahre): 70 µg/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 60–70 µg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 30–50 µg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 20 µg/Tag
- Schwangerschaft: 70 µg/Tag
- Stillzeit: 85 µg/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Selenquellen sind:
- Nüsse und Samen: Paranüsse (extrem hoher Gehalt, 1–2 Stück decken den Tagesbedarf), Walnüsse, Sonnenblumenkerne
- Fisch und Meeresfrüchte: Thunfisch, Sardinen, Lachs, Muscheln
- Fleisch und Innereien: Rinderleber, Huhn, Pute
- Eier: Insbesondere das Eigelb
- Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot
Mangel und Überschuss
Selenmangel
Ein Selenmangel kann folgende Symptome verursachen:
- Verminderte Immunfunktion
- Muskelschwäche und -schmerzen
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Kognitive Beeinträchtigungen
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
- In schweren Fällen: Keshan-Krankheit (Herzmuskelerkrankung) und Kashin-Beck-Krankheit (Gelenkerkrankung)
Risikogruppen sind Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen, Dialysepatienten und Personen mit HIV.
Selenüberschuss
Eine chronisch übermäßige Selenaufnahme (Selenose) kann zu:
- Knoblauchartigem Mundgeruch und Körpergeruch
- Brüchigen Nägeln und Haarausfall
- Übelkeit und Durchfall
- Nervenschäden
- Hautausschlägen
Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge liegt bei 300 µg/Tag. Paranüsse sollten daher nicht übermäßig konsumiert werden.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 70 µg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 60–70 µg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 30–50 µg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 20 µg/Tag |
| Schwangerschaft | 70 µg/Tag |
| Stillzeit | 85 µg/Tag |