Phosphor
MineralstoffeNährstoff: Phosphor
Phosphor ist ein essentieller Mineralstoff, der als Bestandteil von Knochen und Zähnen, ATP und DNA/RNA für nahezu alle Körperfunktionen unverzichtbar ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Etwa 85 Prozent des Phosphors im Körper befinden sich in Knochen und Zähnen. Die EFSA hat für Erwachsene einen Referenzwert von 550 mg pro Tag festgelegt. Gute Quellen sind Milchprodukte, Fleisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte. Ein Mangel ist in Industrieländern selten, während ein Überschuss meist bei Nierenerkrankungen auftritt.
Phosphor
Phosphor ist nach Calcium der zweithäufigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Er liegt hauptsächlich als Phosphat (PO₄³⁻) vor und ist an nahezu allen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Funktion im Körper
Phosphor erfüllt zahlreiche essentielle Funktionen:
- Knochen- und Zahngesundheit: Etwa 85 % des Phosphors im Körper befinden sich in Knochen und Zähnen (als Hydroxylapatit).
- Energieproduktion: Phosphor ist ein zentraler Bestandteil von ATP (Adenosintriphosphat), dem universellen Energieträger des Körpers.
- Zellmembranen: Phospholipide sind Hauptbestandteile aller Zellmembranen.
- DNA und RNA: Phosphor ist Bestandteil des Rückgrats von DNA und RNA.
- Säure-Basen-Haushalt: Phosphat wirkt als Puffer im Blut und Urin.
- Zellsignale: Phosphorylierung ist ein zentraler Mechanismus der Zellsignalübertragung.
- Aktivierung von Vitaminen: Phosphor ist für die Aktivierung von B-Vitaminen notwendig.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die EFSA hat einen Referenzwert (PRI) für Phosphor festgelegt:
- Erwachsene (18+ Jahre): 550 mg/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 640–775 mg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 440–550 mg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 250 mg/Tag
- Schwangerschaft & Stillzeit: 550 mg/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Phosphorquellen sind:
- Milchprodukte: Milch, Joghurt, Käse (Parmesan), Quark, Buttermilch
- Fleisch und Fisch: Hähnchen, Rindfleisch, Lachs, Thunfisch, Sardinen
- Eier: Hühnereier, Wachteleier
- Nüsse und Samen: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Cashewkerne
- Getreide: Vollkornbrot, Haferflocken, Quinoa, Amaranth
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Schwarze Bohnen, Sojabohnen
Mangel und Überschuss
Phosphormangel
Ein Phosphormangel (Hypophosphatämie) ist in Industrieländern selten, kann aber auftreten bei:
- Mangelernährung (z. B. Alkoholismus, Anorexie)
- Langzeiteinnahme von Antazida (binden Phosphat)
- Nierenerkrankungen
- Symptome: Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Verwirrtheit, Herzrhythmusstörungen
Phosphorüberschuss
Ein Phosphorüberschuss (Hyperphosphatämie) tritt meist bei Niereninsuffizienz auf:
- Calcium-Phosphor-Imbalance (kann zu Calciumablagerungen in Weichteilen führen)
- Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bei Nierengesunden wird überschüssiger Phosphor über die Nieren ausgeschieden
- Der UL liegt bei 4 g/Tag (4000 mg/Tag)
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 550 mg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 640–775 mg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 440–550 mg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 250 mg/Tag |
| Schwangerschaft & Stillzeit | 550 mg/Tag |