Folsäure
VitamineNährstoff: Folat
Folsäure (Vitamin B9) ist ein wasserlösliches Vitamin, das für die Zellteilung, die Blutbildung und die Entwicklung des Nervensystems beim Fötus unverzichtbar ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin, das eine Schlüsselrolle bei der Zellteilung und der DNA-Synthese spielt. Die empfohlene Tageszufuhr für Erwachsene liegt bei 330 µg, während der Bedarf in der Schwangerschaft auf 600 µg steigt. Gute Quellen sind grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte und angereicherte Lebensmittel. Ein Mangel kann zu Blutarmut und bei Schwangeren zu Neuralrohrdefekten beim Fötus führen, während eine übermäßige Zufuhr von synthetischer Folsäure einen Vitamin-B12-Mangel maskieren kann.
Folsäure
Folsäure, auch als Vitamin B9 oder Folat bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das eine Schlüsselrolle bei der Zellteilung und der DNA-Synthese spielt. Besonders bekannt ist es für seine Bedeutung in der Schwangerschaft.
Funktion im Körper
Folsäure erfüllt mehrere lebenswichtige Funktionen:
- Zellteilung und DNA-Synthese: Folat ist essentiell für die Bildung von DNA und RNA und damit für alle Zellteilungsprozesse.
- Blutbildung: Es ist notwendig für die Bildung roter Blutkörperchen und beugt einer bestimmten Form der Blutarmut vor.
- Neuralrohr-Entwicklung: In der Frühschwangerschaft ist Folat essentiell für den Verschluss des Neuralrohrs beim Embryo.
- Homocystein-Stoffwechsel: Gemeinsam mit B12 senkt Folat den Homocysteinspiegel, einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Aminosäurestoffwechsel: Folat ist an der Umwandlung von Aminosäuren beteiligt.
- Nervensystem: Es unterstützt die Funktion des Nervensystems und die kognitive Gesundheit.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die empfohlenen Zufuhrmengen werden in Folat-Äquivalenten (DFE) angegeben:
- Erwachsene (18+ Jahre): 330 µg DFE/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 300–330 µg DFE/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 200–300 µg DFE/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 120 µg DFE/Tag
- Schwangerschaft: 600 µg DFE/Tag
- Stillzeit: 500 µg DFE/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Folatquellen sind:
- Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl, Rucola, Feldsalat, Mangold
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Weiße Bohnen, Erbsen
- Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot, Quinoa
- Obst: Orangen, Grapefruit, Bananen, Avocados
- Tierische Quellen: Rinderleber, Eigelb
- Angereicherte Lebensmittel: Frühstückscerealien, Mehlprodukte
Mangel und Überschuss
Folsäuremangel
Ein Folsäuremangel kann folgende Symptome verursachen:
- Megaloblastäre Anämie (Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen)
- Müdigkeit und Schwäche
- Entzündungen der Mundschleimhaut (Glossitis)
- Verdauungsstörungen
- Erhöhtes Homocystein (Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
- Bei Schwangeren: Neuralrohrdefekte beim Fötus (Spina bifida, Anenzephalie)
Risikogruppen sind Schwangere (erhöhter Bedarf), Menschen mit Alkoholabhängigkeit, Magen-Darm-Erkrankungen und Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen (z.B. Methotrexat).
Folsäureüberschuss
Eine übermäßige Zufuhr von synthetischer Folsäure (nicht natürlichem Folat) kann:
- Einen Vitamin-B12-Mangel maskieren (verzögerte Diagnose)
- In sehr hohen Dosen möglicherweise das Krebsrisiko erhöhen
Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge für synthetische Folsäure liegt bei 1000 µg/Tag.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 330 µg DFE/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 300–330 µg DFE/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 200–300 µg DFE/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 120 µg DFE/Tag |
| Schwangerschaft | 600 µg DFE/Tag |
| Stillzeit | 500 µg DFE/Tag |