Fluorid
MineralstoffeNährstoff: Fluorid
Fluorid ist ein Spurenelement, das für die Zahngesundheit und Knochenstabilität wichtig ist. Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert von 0,05 mg pro kg Körpergewicht festgelegt.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Fluorid ist ein Spurenelement, das vor allem für seine positive Wirkung auf die Zahngesundheit bekannt ist. Es fördert die Remineralisierung des Zahnschmelzes und macht diesen widerstandsfähiger gegen Säureangriffe von Kariesbakterien. Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert von 0,05 mg pro kg Körpergewicht pro Tag festgelegt. Für einen 70 kg schweren Erwachsenen entspricht dieser Wert etwa 3,5 mg Fluorid pro Tag.
💡 Wusstest du schon?
Fluorid kann das Kariesrisiko senken, aber nicht jede Art ist gleich: Bei manchen Kindern wirkte ein Fluoridlack allein nach einem Jahr schlechter als einfache Mundhygiene-Tipps, die du bekommst.
Quellbasis: Randomisierte kontrollierte Studien: children & Randomisierte kontrollierte Studien: caries
PMID 37615160PMID 38311016PMID 38449039PMID 38716723PMID 38781943PMID 39743577PMID 40267887PMID 40719446PMID 37604396PMID 37873685PMID 38436947PMID 38453554PMID 38556568PMID 38778809PMID 38851679PMID 38890627PMID 39137876PMID 39277131PMID 39357618PMID 39487418PMID 39629943PMID 39641816PMID 39915031PMID 40489112PMID 41026564PMID 41172677PMID 41266851PMID 41776554PMID 41846735PMID 41871798
Fluorid
Fluorid ist ein Spurenelement, das vor allem für seine positive Wirkung auf die Zahngesundheit bekannt ist. Es wird in Form von Fluorid-Ionen (F⁻) aufgenommen und in Knochen und Zähnen eingelagert.
Funktion im Körper
Fluorid erfüllt folgende Funktionen:
- Zahngesundheit: Fluorid fördert die Remineralisierung des Zahnschmelzes und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe von Kariesbakterien.
- Kariesprävention: Fluorid hemmt den Stoffwechsel von Kariesbakterien und reduziert die Säureproduktion im Mund.
- Knochengesundheit: Fluorid wird in die Knochenmatrix eingebaut und kann die Knochendichte beeinflussen.
- Zahnschmelzbildung: Während der Zahnentwicklung wird Fluorid in den Zahnschmelz eingelagert und erhöht dessen Härte.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert (Adequate Intake, AI) für Fluorid festgelegt:
- Alle Altersgruppen: 0,05 mg pro kg Körpergewicht pro Tag
Für einen 70 kg schweren Erwachsenen entspricht das etwa 3,5 mg Fluorid pro Tag. Die Zufuhr erfolgt hauptsächlich über fluoridiertes Trinkwasser, fluoridiertes Speisesalz und Zahnpasta (verschluckt).
Lebensmittelquellen
Fluorid kommt in folgenden Quellen vor:
- Fluoridiertes Wasser: Fluoridiertes Trinkwasser, fluoridiertes Mineralwasser
- Tee: Schwarzer Tee, Grüner Tee, Oolong Tee (Tee absorbiert Fluorid aus dem Boden)
- Meeresfrüchte: Sardinen (mit Gräten), Krabben, Garnelen
- Fluoridiertes Speisesalz: Fluoridiertes Speisesalz, jodiertes und fluoridiertes Salz
Mangel und Überschuss
Fluoridmangel
Ein Fluoridmangel ist mit einem erhöhten Kariesrisiko verbunden:
- Erhöhte Anfälligkeit für Zahnkaries
- Verminderte Remineralisierung des Zahnschmelzes
- In Regionen ohne Fluoridierung des Trinkwassers ist Karies signifikant häufiger
Fluoridüberschuss (Fluorose)
Eine übermäßige Fluoridzufuhr kann zu:
- Zahnfluorose: Weiße Flecken oder Streifen auf den Zähnen (bei Kindern während der Zahnentwicklung)
- Skelettfluorose: Bei sehr hoher chronischer Zufuhr: Knochenverdickung, Gelenksteifigkeit (selten in Europa)
- Akute Toxizität: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen (nur bei sehr hohen Dosen, z. B. Verschlucken von Zahnpasta)
Der UL für Fluorid liegt bei 0,1 mg/kg KG/Tag (7 mg/Tag für Erwachsene). Die optimale Fluoridkonzentration im Trinkwasser liegt bei 0,7–1,0 mg/L.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 0,05 mg/kg KG/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 0,05 mg/kg KG/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 0,05 mg/kg KG/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 0,05 mg/kg KG/Tag |