Biotin (Vitamin B7)
VitamineNährstoff: Biotin
Biotin (Vitamin B7) ist ein wasserlösliches Vitamin, das als Cofaktor für Enzyme des Kohlenhydrat-, Fett- und Aminosäurestoffwechsels dient und für Haut, Haare und Nägel wichtig ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin, das als Cofaktor für Enzyme in zentralen Stoffwechselwegen wie dem Kohlenhydrat- und Fettsäurestoffwechsel fungiert. Für Erwachsene ab 18 Jahren beträgt der empfohlene tägliche Zufuhrwert 40 µg. Ein Mangel ist selten, kann jedoch bei dem Konsum großer Mengen rohem Eiweiß auftreten, da dieses Biotin bindet. Sehr hohe Dosen von mehr als 10 mg pro Tag können Labortests wie Schilddrüsenwerte verfälschen.
Biotin (Vitamin B7)
Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex. Es fungiert als Cofaktor für Carboxylasen, die an zentralen Stoffwechselwegen beteiligt sind.
Funktion im Körper
Biotin erfüllt mehrere wichtige Funktionen:
- Kohlenhydratstoffwechsel: Biotin ist Cofaktor der Pyruvat-Carboxylase, die Gluconeogenese ermöglicht.
- Fettsäurestoffwechsel: Die Acetyl-CoA-Carboxylase benötigt Biotin für die Fettsäuresynthese.
- Aminosäurestoffwechsel: Biotin ist an der Verstoffwechselung von verzweigtkettigen Aminosäuren beteiligt (Propionyl-CoA-Carboxylase, Methylcrotonyl-CoA-Carboxylase).
- Zellwachstum: Biotin ist für die Zellteilung und Genexpression wichtig (Histon-Biotinylierung).
- Haut, Haare und Nägel: Biotin trägt zur Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln bei.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert (Adequate Intake, AI) für Biotin festgelegt:
- Erwachsene (18+ Jahre): 40 µg/Tag
- Jugendliche (11–17 Jahre): 35–40 µg/Tag
- Kinder (4–10 Jahre): 20–30 µg/Tag
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 10–15 µg/Tag
- Schwangerschaft: 40 µg/Tag
- Stillzeit: 45 µg/Tag
Lebensmittelquellen
Gute Biotinquellen sind:
- Eier: Eigelb (gekocht), Hühnereier, Wachteleier (rohes Eiweiß enthält Avidin, das Biotin bindet)
- Leber: Rinderleber, Hühnerleber, Schweineleber
- Nüsse und Samen: Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse
- Hülsenfrüchte: Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen, Schwarze Bohnen
- Getreide: Haferflocken, Vollkornbrot, Reis (Vollkorn)
- Gemüse: Spinat, Brokkoli, Süßkartoffeln, Pilze
Mangel und Überschuss
Biotinmangel
Ein Biotinmangel ist selten, kann aber bei folgenden Umständen auftreten:
- Konsum von großen Mengen rohem Eiweiß (Avidin bindet Biotin)
- Langzeit-parenterale Ernährung ohne Biotin
- Schwangerschaft (erhöhter Bedarf)
- Chronische Darmerkrankungen
- Symptome: Haarausfall, schuppige Haut (Dermatitis), brüchige Nägel, Müdigkeit, Depression, neurologische Symptome (Kribbeln in Händen und Füßen)
Biotinüberschuss
Biotin gilt als sehr sicher. Eine übermäßige Zufuhr über Nahrung oder Supplemente ist nicht toxisch, da überschüssiges Biotin über den Urin ausgeschieden wird. Ein UL ist nicht festgelegt. Sehr hohe Dosen (> 10 mg/Tag) können Labortests (Schilddrüsenwerte, Troponin) verfälschen.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 40 µg/Tag |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 35–40 µg/Tag |
| Kinder (4–10 Jahre) | 20–30 µg/Tag |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 10–15 µg/Tag |
| Schwangerschaft | 40 µg/Tag |
| Stillzeit | 45 µg/Tag |