Alpha-Linolensäure (ALA)
FetteNährstoff: Alpha-Linolensäure (ALA)
Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure pflanzlichen Ursprungs, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die für die Zellmembranfunktion und Entzündungsregulation wichtig ist.
Dieser Artikel wurde automatisiert unter Einsatz von KI auf Basis wissenschaftlicher PubMed-Studien erstellt und noch nicht redaktionell freigegeben.
Das Wichtigste in Kürze
Alpha-Linolensäure ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nur zu etwa 5–10 % in die langkettigen Formen EPA und DHA umwandeln kann. Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert von 0,5 % der Gesamtenergie festgelegt, was bei einer 2000-kcal-Ernährung etwa 2 g pro Tag entspricht. Gute Quellen sind Leinöl mit einem Anteil von ca. 55 % sowie Walnüsse, die ca. 9 g pro 100 g enthalten.
Alpha-Linolensäure (ALA)
Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen und drei Doppelbindungen (18:3, n-3). Sie ist die pflanzliche Vorstufe der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die der Körper nur in begrenztem Umfang (ca. 5–10 %) aus ALA synthetisieren kann.
Funktion im Körper
ALA erfüllt mehrere wichtige Funktionen:
- Zellmembranbestandteil: ALA ist ein struktureller Bestandteil der Zellmembranen und beeinflusst deren Fluidität und Funktion.
- Vorstufe für EPA und DHA: Der Körper kann ALA zu Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umwandeln, allerdings mit geringer Effizienz (ca. 5–10 % bei Männern, etwas höher bei Frauen).
- Entzündungsregulation: ALA und seine Metaboliten wirken entzündungshemmend.
- Herz-Kreislauf-Gesundheit: Eine ausreichende ALA-Zufuhr ist mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert.
- Hautgesundheit: ALA trägt zur Aufrechterhaltung der Hautbarriere bei.
Empfohlene Tageszufuhr (EFSA)
Die EFSA hat einen ausreichenden Zufuhrwert (Adequate Intake, AI) für ALA festgelegt:
- Alle Altersgruppen: 0,5 % der Gesamtenergie (E%)
Bei einer 2000-kcal-Ernährung entspricht das etwa 2 g ALA pro Tag. Die Umwandlung in EPA/DHA ist begrenzt, daher wird für eine optimale Versorgung zusätzlich die Aufnahme von langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) aus Fisch oder Algen empfohlen.
Lebensmittelquellen
Gute ALA-Quellen sind:
- Pflanzliche Öle: Leinöl (ca. 55 % ALA), Rapsöl (ca. 9 %), Walnussöl (ca. 12 %), Hanföl, Sojaöl
- Samen: Leinsamen (ca. 22 g ALA/100 g), Chiasamen (ca. 18 g/100 g), Hanfsamen
- Nüsse: Walnüsse (ca. 9 g ALA/100 g), Pekannüsse
- Grünes Gemüse: Spinat, Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat (geringe Mengen)
Mangel und Überschuss
ALA-Mangel
Ein ALA-Mangel ist in westlichen Ernährungskontexten selten, kann aber bei extrem fettarmer Ernährung auftreten:
- Trockene, schuppige Haut und Ekzeme
- Brüchige Nägel und stumpfes Haar
- Verminderte Wundheilung
- Erhöhte Entzündungsneigung
- Neurologische Symptome (Sehstörungen, periphere Neuropathie)
ALA-Überschuss
Eine übermäßige ALA-Zufuhr ist über natürliche Nahrungsquellen praktisch nicht möglich. Sehr hohe Dosen aus Supplementen können:
- Die Blutgerinnung leicht beeinträchtigen
- Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Ein UL (Tolerable Upper Intake Level) ist für ALA nicht festgelegt.
⚠️ Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Fachperson.
| Altersgruppe / Lebensphase | Empfohlene Zufuhr |
|---|---|
| Erwachsene (18+ Jahre) | 0,5 E% (ca. 2 g/Tag) |
| Jugendliche (11–17 Jahre) | 0,5 E% |
| Kinder (4–10 Jahre) | 0,5 E% |
| Kleinkinder (1–3 Jahre) | 0,5 E% |
| Schwangerschaft & Stillzeit | 0,5 E% |